Betriebliche Altersversorgung (bAV)

Die betriebliche Altersvorsorge ist eine Vereinbarung zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer. Die Vereinbarung regelt Leistungen, welche der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer zukommen lassen möchte (z.B. Invaliditäts-, Todesfall- oder Rentenleistungen). Finanziert werden die Absicherungen entweder vom Arbeitgeber (=arbeitgeberfinanzierte bAV), oder vom Arbeitnehmer durch den Verzicht von Gehaltsanteilen (= Entgeltumwandlung). Die bAV eignet sich für alle Arbeitnehmer und Minijobber.
Der größte Vorteil einer bAV ist die Möglichkeit der steuer- und sozialabgabenfreien Einzahlung der Beiträge. Dadurch kann ein hoher Betrag, bei geringer Nettolohnbelastung, für die Versorgung aufgewendet werden.

Beispiel

  • 100,- € Beitrag in eine bAV bewirken eine um lediglich 50,- € verminderte Gehaltsauszahlung. Netto Gehalt vor bAV: 2.000,- €, Nettogehalt nach der bAV Vereinbarung in Höhe von 100,- €: 1.950,- €

Erst bei Fälligkeit der Leistung (z.B. der Altersrente) muss diese, mit dem dann meist niedrigeren Steuersatz, versteuert werden. Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen zahlen zudem Krankenkassen- und Pflegekassenbeiträge auf die Leistung.
Arbeitnehmer haben per Gesetz ein Recht auf Entgeltumwandlung. Ihr Arbeitgeber muss Ihnen somit die Möglichkeit einer bAV bieten.
Aktuell gibt es in Deutschland 5 verschiedene Möglichkeiten einer bAV, weshalb eine umfassende Beratung zu diesem Thema sehr wichtig ist.

 

Ralf Lampe

 

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