Immobilen-Rechtsschutz

Was kann passieren?

Sie wohnen in einer Eigentumswohnung oder in einem Haus. Ihre Kinder spielen regelmäßig nachmittags im Garten Fußball. Ihr Nachbar fühlt sich durch den Lärm der Kinder gestört und klagt auf Unterlassung. Mit Hilfe Ihrer Immobilien-Rechtsschutzversicherung können Sie Widerstand leisten.

Sie haben Ihre Wohnung gekündigt und wie mietvertraglich vereinbart, eine fachgerechte Renovierung durchführen lassen. Ohne wirklichen Grund bemängelt der Vermieter die Renovierung und verweigert die Herausgabe der Mietkaution. Mit Hilfe Ihres Immobilienrechtsschutzes können Sie auf Auszahlung der Kaution klagen.

Sie haben in Ihrem Haus eine Einliegerwohnung vermietet. Die Mieteinnahme aus der Einliegerwohnung ist fester Bestandteil Ihrer Finanzierungsplanung. Wenn die Miete über einen längeren Zeitraum ausfällt, können Sie Zinsen und Tilgung nicht mehr wie mit der Bank vereinbart bezahlen. Der Mieter ist bereit zwei Monate im Mietrückstand und Sie müssen befürchten, dass er weder die rückständige noch die zukünftigen Mieten bezahlen wird.

Mit Hilfe der Rechtsschutzversicherung können Sie auf Zahlung der Mieten klagen und dann gegebenenfalls eine Räumungslage in die Wege leiten.

Als sich keine Besserung bei dem Mieter abzeichnet, kündigt Sie schließlich den Mietvertrag. Der Mieter zieht nicht aus. Der Vermieter muss eine Räumungsklage vor Gericht betreiben - allein bis er den Termin vor Gericht bekommt vergehen wieder 6 Monate. Seine Anwalts- und Gerichtskosten müsste er ohne Rechtsschutzversicherung selbst tragen müssen, denn beim Mieter ist nichts zu holen.

Mit dem rechtswirksamen Räumungsbeschluss des Gerichts kann er einen Gerichtsvollzieher veranlassen, die Wohnung zu räumen. Der Gerichtsvollzieher beauftragt eine Umzugsfirma, die verwertbare Gegenstände aus der Wohnung bis zur Zwangsversteigerung gebührenpflichtig einlagert, den Rest, teilweise gebührenpflichtig entsorgt.

Auch die Kosten des Gerichtsvollziehers bei der Zwangsräumung (bei einer 3-Zimmer Wohnung ca. 5.000 Euro) übernimmt die Rechtsschutzversicherung, aufgrund der Zahlungsunfähigkeit des Mieters als "gegnerische Partei".

 

Wer benötigt die Versicherung?

Grundeigentum zu besitzen ist eine feine Sache. Oft lässt sich durch die Vermietung von Wohnungen das eigene Einkommen, gerade im Rentenalter erheblich aufbessern. Dieses »Gut« zu besitzen, ist andererseits mit erheblichen Kosten verbunden.

Rechtliche Auseinandersetzungen sind in diesem Bereich sehr häufig und aufgrund der Streitwerte unter Umständen mit sehr hohen Kosten verbunden. Die möglichen Themen für einen Rechtsstreit reichen dabei von

 

  • Auseinandersetzungen mit Nachbarn über Fragen der gerechtfertigten Miethöhe bzw. Höhe der Nebenkosten,
  • Differenzen mit der Eigentümergemeinschaft oder dem Verwalter einer Wohnanlage bis hin zu
  • Kündigungen bei vermieteten Wohneinheiten, z. B. wegen Eigenbedarfs.

Es ist daher im Streitfall ein beruhigendes Gefühl, sein »Heim/Eigentum« mit einem spezialisierten Anwalt »verteidigen« zu können, ohne unkalkulierbare Kosten riskieren zu müssen.

 

Was ist versichert?

Für Mieter/Pächter:
Kostenschutz für die außergerichtliche und gerichtliche Wahrnehmung rechtlicher Interessen aus privaten Miet- und Pachtverhältnissen.

Für Grundstückseigentümer, Vermieter, Verpächter:
Kostenschutz für die außergerichtliche und gerichtliche Wahrnehmung rechtlicher Interessen aus Vermietung bzw. Verpachtung und aus dinglichen Rechten an Grundstücken.

Dieser umfassende Versicherungsschutz beinhaltet folgende Leistungsarten:

 

  • Schadenersatz-Rechtsschutz für das versicherte Objekt
  • Wohnungs- und Grundstücks-Rechtsschutz
  • Steuer-Rechtsschutz vor Gerichten
  • Straf-Rechtsschutz passiv und aktiv (Opfer-Rechtsschutz)
  • Ordnungswidrigkeiten-Rechtsschutz

 

Was ist nicht versichert?

Da alle Verträge grundsätzlich eine Wartezeit von drei Monaten vereinbart haben, sind alle Streitigkeiten, die in den ersten drei Monaten nach Vertragsschluss eintreten nicht versichert.

Außerdem kann eine Rechtsschutzversicherung nicht alle Bereiche abdecken, wenn die Beiträge für die einzelnen Versicherten bezahlbar bleiben sollen. Bestimmte Bereiche sind daher grundsätzlich nicht versichert, wie etwa Streitigkeiten rund um den Hausbau.

Weiterhin sind alle Streitfälle ausgeschlossen, bei denen der Schaden (= Streit) schon eingetreten ist. Dies muss nicht unbedingt bedeuten, dass man schon aktiv oder mit Unterstützung eines Anwalts streitet, sondern kann auch bedeuten, dass eine Klausel in einem vor drei Jahren abgeschlossenen Mietvertrag erst jetzt zu einem Streit führt. Der Streit gilt hier als eingetreten, zu dem Zeitpunkt zu dem der Mietvertrag vor drei Jahren geschlossen wurde.

Wie komme ich an ein Angebot?

Da die persönliche Wohnsituation sehr verschieden sein kann, benötigen wir für ein konkretes Angebot Ihre Mithilfe. Falls Sie Interesse an einem Angebot haben, senden wir Ihnen zunächst einen Fragebogen zu, um mehr über Ihre Wünsche und Wohnsituation zu erfahren. So müssen wir beispielsweise wissen, ob Sie Mieter oder Vermieter sind und ob Sie ggf. eine oder mehrere vermietete Wohnungen oder Häuser versichern wollen. Nach Rücksendung dieser Informationen erhalten Sie dann umgehend ein Angebot.


 

Rita Baum

 

Ihr Ansprechpartner

Rita Baum
Telefon: (0511) 336 82 - 15
Telefax: (0511) 336 82 - 45
E-Mail: Rita.Baum@12fair.de

 

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