Wohngebäudeversicherung

Was kann passieren?

Am Heiligabend versammelt sich die Familie um den Weihnachtsbaum und die Kinder packen die Geschenke aus. Auf dem Tisch steht der Adventskranz. Eine Kerze ist ganz heruntergebrannt und der Kranz fängt Feuer. Wenn Sie jetzt eine Wohngebäude-Versicherung für Feuer haben, bezahlt diese den Schaden.

Eine Lötstelle im Leitungswassernetz wird undicht. Das Wasser tritt allmählich aus und durchfeuchtet Wand und Decke. Da die undichte Stelle hinter einem Einbauschrank ist, wird der Schaden erst bemerkt, als es anfängt im Zimmer muffig zu riechen. Die Tapete und die Schrankrückwand sind verschimmelt. Ein längeres Prozedere steht bevor: Der Einbauschrank muss ausgebaut werden, dann der Schimmel behandelt werden und schließlich ein Trocknungsgerät aufgestellt werden. Nun muss noch die genaue Schadenstelle in der Wand ausfindig gemacht werden, die Wand aufgeklopft, die Leitung neu verlötet und die Wand schließlich wieder fachgerecht verputzt werden. Die Tapete muss neu angebracht und gestrichen und die Schrankrückwand ausgetauscht werden. All das kostet viel Geld.

Während eines Herbstgewitters kommt es zu Hagelschlag mit tennisballgroßem Hagel. An Ihren schon etwas älteren Ziegel kommt es zu starken Beschädigungen, die sich durch einen mit dem Gewitter verbunden Sturm noch vergrößern. Der nachfolgende Regen dringt ins Dach und anschließend ins Haus ein. Das Dach muss provisorisch gesichert werden und später repariert werden. Die Dachräume müssen getrocknet und anschließend saniert werden. Die Kosten belaufen sich auf über 7.000,00 Euro.

 

Wer benötigt diese Versicherung?

Alle Haus- und Wohnungseigentümer, da Wohneigentum in der Regel einen großen Vermögenswert darstellt, auf den zu sparen bzw. zu entschulden jahrelang dauert. Selbst die solidesten vier Wände sind zahlreichen unberechenbaren Gefahren ausgeliefert, so können Brand, Blitzschlag, Explosion, Leitungswasser, Rohrbruch, Sturm und Hagel verheerende Folgen mit sich bringen. Ausnahmslos Ereignisse mit erheblichen finanziellen Konsequenzen - von teuren Reparaturarbeiten bis hin zum möglichen Totalverlust eines Gebäudes. Die Wohngebäudeversicherung bildet somit das Fundament der finanziellen Absicherung Ihres Wohneigentums und sollte somit höchste Priorität bei jedem Haus- und Wohnungseigentümer besitzen.

 

Was ist versichert?

Versichert sind die in dem Versicherungsschein bezeichneten Gebäude (Wohn- und Geschäftsgebäude mit mindestens 50% Wohnanteil) mit ihren Gebäudebestandteilen und Gebäudezubehör einschließlich unmittelbar an das Gebäude anschließender Terrassen auf dem im Versicherungsschein bezeichneten Versicherungsgrundstück. Mitversichert sind z.B. auch Gemeinschaftswaschanlagen, Brennstoffvorräte für Sammelheizungen, Wasser-, Gas-, Elektrizitäts- und Wärmezähler, Antennen, Markisen, Blitzableiter und Schutz- und Trennwände.

Weitere Grundstückbestandteile einschließlich dazugehöriger Garagen (auch Einzelgaragen auf Nebengrundstücken) sowie Nebengebäude gemäß Antrag sind nur versichert, soweit diese ausdrücklich in den Versicherungsumfang einbezogen sind.

Der Versicherer leistet Entschädigung für versicherte Sachen, die durch

 

  • Brand, Blitzschlag, Explosion, Implosion, Anprall oder Absturz eines Luftfahrzeuges, seiner Teile oder seiner Ladung,
  • Leitungswasser,
  • Sturm, Hagel

zerstört oder beschädigt werden oder infolgedessen abhandenkommen.

Für Ableitungsrohre außerhalb des Gebäudes, kann zusätzlicher Versicherungsschutz beantragt werden. Versichert sind dann Frost- und Bruchschäden an Ableitungsrohren der Wasserversorgung innerhalb und außerhalb des Versicherungsgrundstücks, soweit der Versicherungsnehmer zur Unterhaltung verpflichtet ist.

 

Was ist nicht versichert?

Nicht versichert sind z. B. Schäden durch:

 

  • Elementargefahren (Überschwemmung, Rückstau, Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch, Schneedruck, Lawinen, Vulkanausbruch)
  • Regenwasser aus Fallrohren
  • Plansch- und Reinigungswasser
  • Eindringen von Regen, Hagel, Schnee oder Schmutz durch nicht ordnungsgemäß geschlossene Fenster, Außentüren oder andere Öffnungen, es sei denn, dass diese Öffnungen durch Sturm oder Hagel entstanden sind und einen Gebäudeschaden darstellen
  • Sturmflut
Tipp:

Einige Elementargefahren lassen sich durch eine zusätzliche Elementarschadenversicherung gezielt absichern. Ein solcher Zusatz macht in der Wohngebäudeversicherung auch durchaus Sinn, da der Klimawandel eine Häufung von extremen Wetterlagen hervorruft. Diese Absicherung ist jedoch nicht in allen Gebieten möglich, so beispielsweise in Regionen die regelmäßig überflutet werden.

 

Wie komme ich zu einem Angebot?

Auch hier gilt es wieder das individuell zu versichernde Gebäude zu erfassen. Daher benötigen wir für ein konkretes Angebot Ihre Mithilfe. Falls Sie Interesse an einem Angebot haben, senden wir Ihnen zunächst einen Fragebogen zu, um mehr über das Objekt und Ihre Wünsche zu erfahren.

Der Wert von Immobilien unterliegt ständigen Preisschwankungen. Insbesondere die Kosten für Material sowie für Handwerkerlöhne sind von ständigen Preissteigerungen betroffen.

So kommt es, dass eine einmal getroffene Vereinbarung über eine feststehende Versicherungssumme schon bald zu einer eklatanten Unterversicherung führen würde. Aus diesem Grund behelfen sich viele Versicherer damit, für das Versicherungsobjekt einen fiktiven Wert von 1914 festzulegen und diesen auf dem Versicherungsschein zu dokumentieren. Die Versicherungssumme ist dann per Baupreisindex auf das aktuelle Versicherungsjahr hochzurechnen.

Das Problem ist, dass bei dieser Methode keine Modernisierungsmaßnahmen berücksichtigt werden. Welcher Versicherungsnehmer denkt jedoch daran, z.B. eine Badsanierung oder der Einbau einer neuen Heizung nachzuversichern?

Einige Gesellschaften gehen deshalb einen anderen Weg: die Versicherungssumme ist hier ganz einfach immer der aktuelle ortsübliche Neubauwert des Gebäudes entsprechend seiner Größe und Ausstattung. Auf diese Weise wird eine mögliche Unterversicherung durch Modernisierungsmaßnahmen auf jeden Fall vermieden und Sie können jederzeit sicher sein, ausreichenden Versicherungsschutz zu genießen.

Grundlage für die Versicherungssumme und die Ermittlung der Versicherungsprämie ist die Wohnfläche des Versicherungsobjektes bzw. die Nutzfläche der zu gewerblichen Zwecken genutzten Gebäudefläche. Die Wohnfläche ist die Grundfläche aller Räume der Wohnung einschließlich der Hobbyräume. Nicht zu berücksichtigen sind Zubehörräume (Keller-, Speicherräume, Dachböden, Treppen usw.) sowie Balkone, Terrassen, Loggien.

Nach Rücksendung dieser Informationen erhalten Sie dann umgehend ein Angebot.

 

Rita Baum

 

Ihr Ansprechpartner

Rita Baum
Telefon: (0511) 336 82 - 15
Telefax: (0511) 336 82 - 45
E-Mail: Rita.Baum@12fair.de